BodyPump Les Mills: Effektives Ganzkörpertraining mit

Lena Friedrich

BodyPump Les Mills: Effektives Ganzkörpertraining mit

Lesezeit 5 Minuten

Du stehst vor der Entscheidung: Sollte BodyPump von Les Mills dein nächster Trainingspartner werden? Vielleicht hast du schon jemanden im Fitnessstudio gesehen, der mit der Langhantel Kurse besucht, und fragst dich, was genau dahintersteckt. Viele Menschen suchen nach einer Trainingsform, die effektiv ist, aber nicht zu kompliziert wirkt. Genau hier kommt BodyPump ins Spiel. Es ist nicht einfach nur ein weiterer Kurs; es ist ein strukturiertes Programm, das auf Kraftausdauer abzielt. Lass uns ganz in Ruhe anschauen, was dich erwartet, wie es dir helfen kann und ob es wirklich zu deinem Alltag passt.

Was ist BodyPump eigentlich genau?

Stell dir vor, du machst Krafttraining, aber in einer motivierenden Gruppenatmosphäre, begleitet von mitreißender Musik. Das ist im Grunde BodyPump. Es ist ein standardisiertes Langhantel-Workout, das Les Mills entwickelt hat. Das Besondere daran: Die Choreografie und die Übungen ändern sich alle paar Monate. Das hält es spannend und sorgt dafür, dass dein Körper immer wieder neue Reize bekommt. Es geht nicht darum, riesige Muskelberge aufzubauen, sondern deine gesamte Muskulatur zu stärken und deine Kraftausdauer zu verbessern. Das bedeutet, deine Muskeln lernen, über einen längeren Zeitraum konstant zu arbeiten.

Die Philosophie hinter dem Kurs

Die Idee ist simpel, aber genial: Jeder Teilnehmer nutzt Gewichte, die er selbst wählt. Du brauchst keine Vorkenntnisse im Gewichtheben. Die Trainer zeigen dir genau, wie du die Langhantel und die Zusatzgewichte für Übungen wie Kniebeugen (Squats), Brustdrücken (Chest Press) oder Kreuzheben (Deadlifts) nutzt. Der Fokus liegt auf vielen Wiederholungen mit moderatem Gewicht. Das Ergebnis ist eine straffere und definierte Figur, ohne den gefürchteten „Masse-Effekt“, den manche Frauen beim Krafttraining befürchten. Weitere Details zu den genauen Übungen und der Methode findest du in unserem ausführlichen Bodypump-Guide.

Dein erster BodyPump Kurs: Was zieht dich an?

Viele Teilnehmer berichten, dass sie sich am Anfang unsicher fühlen. Vielleicht denkst du: „Ich habe noch nie mit einer Langhantel trainiert“ oder „Ich schaffe die Gewichte sowieso nicht.“ Diese Bedenken sind völlig normal. Fast jeder fängt irgendwo an. Der größte Vorteil von BodyPump ist die Struktur. Du musst nicht selbst überlegen, welche Übung als Nächstes kommt. Der Trainer leitet dich durch die Musik und die festgelegten Intervalle. Das nimmt dir den Druck, alles perfekt machen zu müssen.

VIDEO: 30-Minute At-Home Strength Training Workout | BODYPUMP | LES MILLS X REEBOK NANO SERIES

Wie läuft eine typische BodyPump Stunde ab?

Eine 55-minütige Einheit ist immer ähnlich aufgebaut, was dir Sicherheit gibt. Es beginnt mit einem gezielten Aufwärmen, das die Gelenke mobilisiert. Dann folgen die Hauptblöcke, die jeweils einen großen Muskelbereich trainieren. Typischerweise gibt es Blöcke für Beine und Po, Brust, Rücken, Schultern, Bizeps, Trizeps und zum Schluss Bauchmuskeln. Jeder Block arbeitet mit einem bestimmten Rhythmus und einer festgelegten Anzahl von Sätzen. Die Musik treibt dich an, die Wiederholungen zu schaffen. Zum Schluss kühlt dich der Kurs mit sanften Dehnübungen wieder herunter.

Die richtige Ausrüstung und Gewichtsfindung

Das A und O beim BodyPump ist die richtige Materialwahl. Du brauchst eine Langhantel und eine Reihe von Gewichtsscheiben, meistens in 1,25 kg oder 2,5 kg Schritten. Für den Anfang ist es entscheidend, nicht gleich zu hoch einzusteigen. Das ist einer der häufigsten Fehler beim BodyPump Einstieg.

Wie findest du dein Startgewicht? Denk an die vielen Wiederholungen. Wenn du bei Kniebeugen 15 Mal heben sollst, sollte die letzte Wiederholung anstrengend, aber noch sauber ausführbar sein. Wenn du schon nach zehn Wiederholungen kämpfst, nimm lieber weniger Gewicht. Es ist besser, mit zu wenig Gewicht sauber zu trainieren, als mit zu viel Gewicht die Form zu vernachlässigen. Muskelkater am nächsten Tag ist okay, aber Schmerzen in den Gelenken sind ein klares Zeichen, dass du das Gewicht reduzieren solltest.

Tipps für die Wahl deiner Gewichte im Kurs

  1. Beginne leicht: Nimm für die ersten paar Wochen das niedrigste Gewicht, das dir zur Verfügung steht. Das hilft dir, die Bewegungsmuster zu verinnerlichen.
  2. Passe dich an den Muskel an: Deine Beine sind oft stärker als deine Arme. Es ist völlig normal, beim Brusttraining ein leichtes Scheibengewicht zu nutzen und bei den Kniebeugen etwas mehr aufzulegen.
  3. Höre auf deinen Körper: Wenn du merkst, dass die Musik schneller wird und du die Technik verlierst, lege lieber kurz eine Pause ein oder reduziere die Scheiben.

Die Vorteile von BodyPump für deine Fitnessziele

Warum entscheiden sich so viele Menschen für dieses spezielle Langhantel-Programm? Es liefert messbare Ergebnisse, ohne dass du stundenlang isolierte Übungen machen musst. Wenn du nach einem ganzheitlichen Training suchst, das mehrere Vorteile vereint, bist du hier richtig.

Kraftaufbau und Fettverbrennung Hand in Hand

Viele denken, Krafttraining verbrennt wenig Kalorien. BodyPump beweist das Gegenteil. Da du durchgehend arbeitest und große Muskelgruppen aktivierst, ist der Kalorienverbrauch während der Stunde hoch. Noch wichtiger ist der Nachbrenneffekt. Muskeln benötigen Energie zur Reparatur und zum Aufbau. Je mehr Muskelmasse du aufbaust, desto höher ist dein Grundumsatz. Das heißt, dein Körper verbrennt auch im Ruhezustand mehr Energie. Wenn du also deine Figur straffen und gleichzeitig etwas Körperfett reduzieren möchtest, unterstützt dich BodyPump Les Mills regelmäßig dabei hervorragend.

Verbesserung der Knochendichte

Dieser Punkt wird oft übersehen. Krafttraining belastet die Knochen auf eine gesunde Weise. Das regt den Körper an, die Knochenstruktur zu verdichten und zu festigen. Gerade wenn du älter wirst oder viel sitzt, ist diese Art der Belastung wichtig, um Osteoporose vorzubeugen. Du trainierst hier mit kontrolliertem Widerstand – das ist Gold wert für deine langfristige Gesundheit.

Umgang mit Herausforderungen im Training

Selbst nach mehreren Monaten können dir bestimmte Teile des Kurses schwerfallen. Das ist der Moment, in dem viele aufgeben wollen. Bleib dran, denn genau hier findet die Anpassung statt.

Wenn die Armübungen zu schwer werden

Oft sind die Bizeps- oder Trizepsübungen am Ende der Stunde hart, weil die anderen Muskelgruppen schon müde sind. Wenn du merkst, dass du das Gewicht nicht mehr kontrollieren kannst, probiere diese Taktik aus, die viele Stammteilnehmer anwenden: Nutze bei den Armübungen einfach die Hantelstange allein oder leg nur eine ganz leichte Scheibe auf. Es ist viel wichtiger, die Bewegung sauber auszuführen, als beim Trizepsdrücken unnötig viel Gewicht zu bewegen.

Die Musik und der Rhythmus

Manchmal fühlt sich der Rhythmus der Musik falsch an oder du verlierst den Überblick. Keine Sorge, das passiert selbst erfahrenen Teilnehmern. Wenn du den Takt verlierst, konzentriere dich auf deinen Atemrhythmus. Atme tief ein, wenn du das Gewicht nach unten lässt (die exzentrische Phase), und atme kräftig aus, wenn du das Gewicht hochdrückst (die konzentrische Phase). Der Trainer gibt dir die musikalischen Hinweise, aber dein eigener Atem sorgt für die nötige Stabilität.

Wie oft solltest du BodyPump trainieren?

Die Frage nach der idealen Trainingshäufigkeit ist sehr individuell. Dein Körper braucht Zeit zur Regeneration, besonders nach Krafttraining. Für optimale Ergebnisse solltest du deinem Körper mindestens 48 Stunden Erholung für die Hauptmuskelgruppen geben.

Wenn du BodyPump als deine Hauptform des Krafttrainings nutzt, sind zwei bis drei Einheiten pro Woche ideal. Kombinierst du es mit Ausdauertraining wie Laufen oder Schwimmen, reichen oft auch zwei Einheiten. Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Lieber zweimal pro Woche konstant dabei sein, als einmal eine Wahnsinns-Einheit und dann zwei Wochen gar nichts.

Denke daran: BodyPump ist ein Kraftausdauertraining. Wenn du primär Muskelmasse aufbauen möchtest, solltest du es mit spezifischem, schwererem Krafttraining ergänzen. Suchst du nach einer fantastischen Basis für allgemeine Fitness und Straffung, ist es eine hervorragende Lösung.

häufig gestellte fragen

kann ich bodypump auch ohne langhantel machen?

Ja, das ist möglich, wenn auch nicht optimal. Du kannst die Hantelstange durch Kurzhanteln ersetzen, solange du die Bewegungsabläufe kennst. Manche Übungen, wie das Kreuzheben, funktionieren mit Kurzhanteln etwas anders in der Ausführung. Am besten klappt es, wenn du versuchst, die Bewegung der Langhantel nachzuahmen, aber achte darauf, dass deine Haltung stabil bleibt.

bin ich zu alt für dieses training?

Nein, absolut nicht. BodyPump ist für fast jedes Alter geeignet, weil du dein Gewicht selbst wählst. Ältere Menschen profitieren sogar sehr stark von der Stärkung der Muskulatur und der Verbesserung der Knochendichte. Wichtig ist nur, dass du bei Vorerkrankungen vorher mit deinem Arzt sprichst und dem Trainer deine Situation erklärst.

wie schnell sehe ich erste erfolge durch bodypump?

Das hängt stark davon ab, wie oft du trainierst und wie deine Ernährung aussieht. Erste positive Veränderungen, wie ein besseres Körpergefühl und mehr Energie, spürst du oft schon nach vier bis sechs Wochen. Sichtbare Straffungen und eine verbesserte Ausdauer stellen sich meist nach etwa acht bis zwölf konsequenten Wochen ein. Bleib geduldig; echte körperliche Anpassungen brauchen Zeit.

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