Les Mills CORE Training: Effektives Bauch- und

Lena Friedrich

Les Mills CORE Training: Effektives Bauch- und

Lesezeit 5 Minuten

Du fragst dich, was genau hinter dem Begriff „Les Mills Core“ steckt? Vielleicht hast du diesen Namen im Fitnessstudio gehört oder online gelesen und bist neugierig geworden. Vielleicht spürst du auch einfach, dass dein Rumpf – dein Core – mehr Stabilität und Kraft vertragen könnte. Das ist völlig normal. Viele Menschen trainieren Arme oder Beine intensiv, vernachlässigen aber den Bereich in der Körpermitte. Genau hier setzt Les Mills Core an. Ich erkläre dir jetzt ganz in Ruhe, was dieses Workout ist, warum es so effektiv ist und wie du am besten startest, wenn du deine Körpermitte stärken möchtest.

Was ist Les Mills Core überhaupt?

Les Mills ist ein bekanntes globales Fitnessunternehmen, das effektive Kursprogramme entwickelt hat, die weltweit in Studios angeboten werden. Les Mills Core ist dabei ein spezifisches Programm, das sich ausschließlich auf die Muskulatur deines Rumpfes konzentriert. Es geht um mehr als nur Bauchpressen. Der Core umfasst alle Muskeln rund um deine Wirbelsäule, deinen Bauch und dein Becken. Stell dir diese Muskelgruppe wie das Zentrum deines Körpers vor – sie stabilisiert dich bei jeder Bewegung, sei es beim Heben einer Einkaufstüte oder beim Bücken, um etwas aufzuheben.

Dieses Training ist hochgradig choreografiert und folgt einer festen Struktur, was es für Trainer und Teilnehmer einfach macht, sich zurechtzufinden. Es basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und wird regelmäßig aktualisiert, damit es immer aktuell und effektiv bleibt. Ziel ist es, funktionale Kraft aufzubauen, die dir im Alltag wirklich nützt.

Les Mills CORE Training: Effektives Bauch- undWarum ist ein starker Rumpf so wichtig für dich?

Wenn dein Core schwach ist, muss der Rest deines Körpers die mangelnde Stabilität ausgleichen. Das führt oft zu Verspannungen oder Schmerzen, besonders im unteren Rücken. Du kennst das vielleicht: Nach einem langen Tag am Schreibtisch fühlt sich dein Rücken an wie Blei. Ein gut trainierter Core wirkt dem entgegen. Er hält deine Wirbelsäule in einer neutralen, gesunden Position.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Haltung. Ein stabiler Rumpf hilft dir, aufrechter zu stehen. Das verbessert nicht nur dein Erscheinungsbild, sondern auch deine Atmung. Denke daran: Ein starker Core ist dein persönliches Korsett, das dich im Alltag schützt und dir hilft, dich besser zu bewegen. Es geht beim Les Mills Core Training nicht darum, ein Sixpack zu bekommen – obwohl das ein netter Nebeneffekt sein kann. Es geht primär um Stabilität und Gesundheit deiner Wirbelsäule.

Wie läuft eine typische Les Mills Core Stunde ab?

Eine Einheit Les Mills Core dauert meistens 30 Minuten. Das ist perfekt, wenn du wenig Zeit hast, aber trotzdem intensiv trainieren möchtest. Die Struktur ist immer ähnlich, was dir Sicherheit gibt, wenn du das erste Mal teilnimmst.

Der Ablauf gliedert sich typischerweise in folgende Phasen:

  • Aufwärmen (Warm-up): Hier bereitest du deine Muskulatur langsam auf die Belastung vor. Es werden einfache Bewegungen ausgeführt, um die Durchblutung anzuregen und die Gelenke zu mobilisieren.
  • Der Hauptteil: Dieser Abschnitt widmet sich den verschiedenen Muskelgruppen deines Rumpfes. Die Übungen wechseln oft zwischen Bauchmuskeln, schrägen Bauchmuskeln und der tiefen Rückenmuskulatur. Du arbeitest oft mit oder ohne Zusatzgewicht, zum Beispiel mit einer Gewichtsscheibe oder einer Matte.
  • Cooldown und Dehnung: Am Ende werden die beanspruchten Muskeln sanft gedehnt. Das hilft der Muskulatur, sich zu entspannen und beugt Muskelkater vor.

Was du immer wieder hören wirst, sind Anweisungen zu deiner Körperhaltung. Die Trainer legen großen Wert darauf, dass du die Übungen korrekt ausführst. Denn eine falsche Ausführung bringt dich nicht weiter, sondern kann dich sogar verletzen. Das Tolle an diesem Programm ist, dass es viele Variationen für jede Übung gibt. Wenn dir eine Bewegung zu schwer ist, zeigt der Trainer eine einfachere Variante. Bist du schon fitter, gibt es oft eine schwerere Option.

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Welche Übungen dominieren das Training?

Im Gegensatz zu reinen Plank-Workouts beinhaltet Les Mills Core eine dynamische Mischung. Du wirst nicht nur statisch halten, sondern dich auch bewegen. Typische Übungen im Rahmen eines Les Mills Core Kurses umfassen:

  • Verschiedene Varianten des Planks (Unterarmstütz), um die vordere Bauchwand zu fordern.
  • Bewegungen für die seitliche Stabilität, oft auf den Knien oder im Stehen, um die schrägen Bauchmuskeln zu trainieren.
  • Übungen, die die untere Rückenmuskulatur aktivieren und die Verbindung zwischen Beinen und Oberkörper stärken.
  • Einsatz von leichten Gewichten für zusätzlichen Widerstand bei Crunch-Variationen oder Beinheben.

Ein wichtiger Fokus liegt auf der Aktivierung der tief liegenden, stabilisierenden Muskulatur. Diese Muskeln spürst du vielleicht nicht sofort wie die oberflächlichen Bauchmuskeln, aber sie sind die wahren Helden deiner Körpermitte. Das Training achtet darauf, dass du diese tiefen Schichten gezielt ansteuerst.

Für wen ist Les Mills Core ideal?

Eigentlich ist dieser Kurs für fast jeden geeignet. Das liegt an der Anpassbarkeit der Übungen. Wenn du gerade erst anfängst, deine Fitness zu verbessern, kannst du die Basis-Versionen der Übungen machen. Das hilft dir, ein gutes Gefühl für die Bewegung und die richtige Anspannung zu entwickeln.

Wenn du schon sportlich bist, kannst du dich durch die Intensitätssteigerungen und optionalen Gewichte fordern. Das macht das Training für alle Fitnesslevel interessant. Besonders empfehlenswert ist Les Mills Core für dich, wenn du:

  1. Häufig unter leichten Rückenschmerzen leidest, die durch eine schwache Rumpfmuskulatur bedingt sind.
  2. Eine bessere Balance und Koordination im Alltag benötigst.
  3. Ein kurzes, aber sehr effektives Training suchst, das sich nur auf deine Körpermitte konzentriert.
  4. Nach einem ergänzenden Workout zu Laufen oder Krafttraining suchst.

Wenn du gerade erst mit Sport beginnst, sprich vorher kurz mit deinem Arzt oder Physiotherapeuten, besonders wenn du gesundheitliche Vorbelastungen hast. Aber grundsätzlich ist die Einstiegshürde sehr niedrig, weil du nur dich selbst und vielleicht eine Matte brauchst.

Wie integriere ich Core-Training optimal in meinen Wochenplan?

Du musst nicht jeden Tag dein Core-Training machen. Dein Körper braucht auch Zeit zur Regeneration. Ein guter Rhythmus ist, Les Mills Core ein- bis zweimal pro Woche zusätzlich zu deinen anderen Aktivitäten zu absolvieren. Wenn du zum Beispiel dreimal pro Woche Laufen gehst, wäre ein Core-Training an einem der Ruhetage oder direkt nach einer kurzen Laufeinheit ideal.

Achte darauf, dass du zwischen den intensiven Core-Einheiten mindestens einen Tag Pause lässt, damit die Muskulatur sich erholen kann. Das Wichtigste ist die Kontinuität. Besser zweimal pro Woche konstant trainieren, als einmal im Monat eine Mega-Einheit einzulegen. Schon 30 Minuten gezieltes Training für deine Körpermitte machen einen riesigen Unterschied nach einigen Wochen.

Häufig gestellte fragen

ist les mills core gut für meinen unteren rücken?

Ja, das ist einer der Hauptvorteile. Les Mills Core trainiert gezielt die Tiefenmuskulatur um die Wirbelsäule. Diese Stabilisierung hilft, den unteren Rücken zu entlasten und Schmerzen vorzubeugen oder zu lindern. Achte dabei aber immer auf die korrekte Ausführung der Übungen, um keine unnötige Belastung zu erzeugen.

brauche ich spezielle ausrüstung für das training?

Nein, du benötigst grundsätzlich keine spezielle Ausrüstung, um Les Mills Core zu trainieren. Meistens reicht eine Trainingsmatte für den Komfort auf dem Boden. In vielen Studios nutzt man leichte Gewichtsscheiben (zum Beispiel 1 bis 3 kg), um den Widerstand zu erhöhen, aber diese sind optional. Du kannst viele Übungen nur mit deinem eigenen Körpergewicht effektiv gestalten.

wie merke ich, ob ich meine bauchmuskeln richtig anspanne?

Ein guter Trick ist, dir vorzustellen, als würdest du einen Gürtel fester schnallen oder als würde jemand leicht in deinen Bauch drücken wollen, während du atmest. Die Spannung sollte im gesamten Rumpf spürbar sein, nicht nur im oberen Bauch. Konzentriere dich darauf, den Bauchnabel sanft zur Wirbelsäule zu ziehen, ohne den Rücken dabei komplett platt auf den Boden zu drücken.

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